Lehrgang im Lidice-Haus vom 24.06. - 26.06.2016

26.06.2016 19:22

Im Juni fand nun der erste von zwei Lehrgängen in diesem Jahr statt. 16 wissenshungrige waren es schlußendlich, die sich an diesem späten Freitag Nachmittag im Lidice-Haus, in Bremen, einfanden. Von unserer Bühne waren zwei Vertreter anwesend, Brigitte Diddens und Tim Beinker. Unter der Leitung von Rudolf Plent sollten an diesem Wochenende die Grundsteine gelegt, bzw. die schon erworbenen Erkenntnisse vertieft werden.  An diesem ersten Tag hatte Rudi den klassischen Text des Erlkönigs ausgewählt, um den Anwesenden zu verdeutlichen, wie wichtig es für einen Schauspieler, oder Vortragenden sein kann, sich mit der Historie und der Geschichte eines Autors und seiner Epoche zu befassen. Am zweiten Tag wurden wir in diversen Grundtechniken geschult und immer darauf hingewiesen, dass ein Schauspieler doch immer in seiner Rolle zu sein hat und wie wichtig die richtige Atemtechnik ist. Am meisten Spaß machte wohl allen die lebendige Maschine zu bauen.

Nach dem Mittagessen trug Rudi uns noch ein paar Balladen vor, denn schließlich gibt es ja auch einen Bildungsauftrag bei so einer Veranstaltung. Am Schluss wurden Improvisationsstücke aufgeführt, um das Erlernte zu vertiefen und damit der Tatendrang der Anwesenden gestillt werden konnte. Am Abend besuchten wir eine Vorstellung einer Bühne des BAT-Verbandes, um selber zu sehen und zu vergleichen, was wir an diesem Tage mitbekommen haben, mit dem was die Bühne anbot. Mit einem anschließendem Treffen in unseren Seminarräumen klang der Abend dann aus. Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es nochmal für alle: Rauf auf die Bretter! Rudi und einige Teilnehmer  hatten sich diverse Szenarien überlegt, in denen die verschiedensten Gefühle zum Ausdruck kommen sollten.

Diese Aufgabe meisterten die Beteiligten mit Bravour und selbst die Gestandenen unter den Teilnehmern gerieten ins Staunen und waren begeistert von den Darbietungen. Nicht ohne Stolz vernahm der Spielleiter der Achimer Speeldäl, dass Brigitte mit ihrer Vorstellung einer neugierigen und technikinteressierten 90 jährigen Oma wohl die meisten Lacher einheimste und durch ihr gekonntes Spiel zu überzeugen wusste.

Nach dem Mittagessen war dann Schluss und alle machten sich auf den Weg nach Hause, total geschafft, aber mit dem Wissen, wieder etwas gelernt zu haben.

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